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Freitag, 17. Juli 2009

Das Massenmassaker in der Wüste Afghanistans


von Norbert Nelte

Vor acht Jahren haben die afghanische Nordallianz und die US-Armee mit bis zu 150 Soldaten 5.000 Taliban-Kämpfer in Dasht-e Leli in Containern in der Wüste erstickt oder erschossen. Die US-Armee hatte eindeutig immer die Befehlsgewalt gehabt und trägt deshalb an dem Massaker die Hauptverantwortung.

Präsident Obama will aber trotzdem die Verantwortlichen nicht anklagen, er lässt, obwohl die filmischen Beweise des Iren Jamie Doran und zig Zeugenaussagen vorliegen, immer noch nur untersuchen. Ihm ist seine Kumpanei mit den Massenmördern immer noch wichtiger als die Wahrheit über das Massaker aufzudecken, weil er mit ihnen immer noch seine Hände im Irak, in Afghanistan und Pakistan blutig macht und weiter blutig machen will. 2002 hat die US Regierung sogar noch gegen den ARD-Film protestiert.

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Sonntag, 21. Juni 2009

Augenzeuge der Zerstörung des Irak


von Sabah Jawad, Stop the War Coalition

Der irakische Anti-Kriegs-Aktivist Sabah Jawad ist von einem Besuch im Irak nach England zurückgekehrt. Er berichtete der britischen Arbeiterzeitung „Socialist Worker" über die verzweifelte Lage, in der sich das Land befindet. Sabah Jawad ist Aktivist derbritischen Stop the War Coalition und der Irakischen Demokraten gegen die Besatzung.

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Mittwoch, 27. Mai 2009

Muslim-Markt interviewt Norbert Nelte, Aktivist der Aktion "Kein Blut für Öl" und Redakteur der Linken Zeitung


Norbert Nelte (Jahrgang 1945) studierte nach seiner Kaufmannslehre in den 1960er Jahren Betriebswirtschaftslehre und sammelte als Wirtschaftlichkeitsrechner praktische Erfahrungen über die Wirkungsweise des Kapitalismus. Zunächst versuchte er in den 1960er Jahren Gesinnungsgenossen für die Idee der Arbeiterräte zu finden. Als das nicht den gewünschten Erfolg erzielte, schloss er sich in der Studentenbewegung den deutschen Vertretern der Internationalen Sozialisten um Tony Cliff an.

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Montag, 28. Juli 2008

Die Versöhnler in der Kriegsfrage isolieren


Liebe Kriegsgegner,

zur Zeit läuten überall die Friedensglocken, Europa flirtet mit Assad rum, Israel will Syrien die Golan-Höhen zurückgeben und die USA in Teheran eine Botschaft eröffnen. Friede kehrt ein währenddessen in Afghanistan und im Irak immer mehr Blut fließt. Der Friede ist nur ein Trick, um den geplanten False Flag Angriff glaubwürdiger erscheinen zu lassen. Die Friedenssignale und der gleichzeitige Antrag von Bush an den Kongress, alle Schiffe im Persischen Golf kontrollieren zu dürfen, passen doch nicht unter einen Hut. Es ist wie in Palästina, je schriller die Friedensglocken dröhnen, umso mehr nähern wir uns dem Angriff.

Iran soll innerhalb von zwei Wochen "klare Antworten" liefern, sonst gibt es eine Konfrontation. 2 Wochen. Die Welt-online zeigt Verständnis für Israels Atomangriffspläne. Haarertz meldet, dass die Ampel auf Gelb steht für den israelischen Angriff. Die Zeichen stehen auf Angriff noch während der Bush-Präsidentenschaft.

Wir konsequenten Kriegsgegner müssen schon im Vorfeld Fahne zeigen, denn die Bürgerlichen um Dr. Elvira Högemann. werden wie im Irak-Krieg mit Hilfe der Versöhnler und der Antideutschen auf den Krieg reagieren mit „Keine Gewalt"- Parolen und dem Verbot der Nennung der Aggressoren USA und Israel. Um die Schwankenden auf die Seite der Angegriffenen zu ziehen, ist es notwendig für uns, so früh wie möglich in Erscheinung zu treten.

KBfÖ schlägt deshalb vor, dass das Bündnis gegen die Aggressoren spätestens bei Ablauf der 2-Wochen-Frist oder ab der Kontrolle der Schiffe im Persischen Golf mit der Parole, „USA und Israel, Hände weg vom Iran" in Erscheinung tritt.

Für das Antikriegskomitee „Kein Blut für Öl"

Norbert Nelte

http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=5139&Itemid=235